Herbstversammlung in der Berufsschule Bad Aibling

10.11.16
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Neue Werkbänke für die Berufs-Nachwuchsarbeit

SHK-Innung am 27.10.2016 in der Berufsschule Bad Aibling zu Gast

Die Herbstversammlung der Spengler-, Sanitär- und Heizungstechnik-Innung Rosenheim stand überwiegend im Zeichen des Berufsnachwuchses. OM Gerhard Hardrath konnte dazu rund 50 Kollegen aus dem Innungsbezirk begrüßen. Gastgeber und Schulleiter StD Johann Strauß und die gesamte Lehrerschaft zeigten sich hoch erfreut über das große Interesse der Unternehmer und informierten bei einem Rundgang über die komplett neu geschaffenen Praxis- und Theorieräume auf dem Campusgelände einer der modernsten Berufsschulen in Bayern.

Obermeister Hardrath, seit kurzem auch Vorstandsmitglied des Fachverbandes SHK Bayern, ging kurz auf seine Arbeit als Interessenvertreter und Ansprechpartner für seine Berufskollegen ein und verwies dabei auf den hohen zeitlichen Aufwand, was das Ehrenamt einem mittlerweile abverlange. Ein besonderes Highlight wird die Ausrichtung des Verbandstages 2019 sein. Rund 500 Kollegen- und Kolleginnen aus ganz Bayern werden erwartet. Bereits jetzt beginnen die Vorbereitungen in enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband für die einzelnen Fachveranstaltungen, das Rahmenprogramm und als Höhepunkt der Festabend. OM Hardrath sieht hierin eine sehr gute Möglichkeit die Leistungsstärke der SHK-Innung Rosenheim zu zeigen und hofft natürlich auf rege Unterstützung von Seiten der Innungskollegen für diese anspruchsvolle und arbeitsreiche Aufgabe.

OStR Stefan Olbert von der Berufsschule Bad Aibling stellte die neuen Werkbänke für die Nachwuchswerbung bei Ausbildungs- und Informationsmessen vor. Neben dem einfachen und kompakten Handling, können auch verschiedene praktische Arbeitsausführung vorgeführt werden. Die Anschaffungskosten übernahm die Innung, die Zusammenstellung nebst Aufbewahrungsbehälter die Berufsschule, wo sie auch auf Abruf eingelagert sind.

Fachlehrer Heinz Wuttig übernahm die Vorstellung der neuen Ausbildungsordnung und erläuterte den interessierten Zuhörern die neuen bzw. geänderten Prüfungsanforderungen bei der Gestreckten Gesellenprüfung. Die Gesellenprüfung Teil 1 (GP1) besteht aus dem Prüfungsbereich Versorgungstechnik und tritt an die Stelle der bisherigen Zwischenprüfung. Ein wesentliches Merkmal ist dabei das Einfließen von 30 Prozent in die Gesamtnote der Gesellenprüfung. Die Gesellenprüfung Teil 2 (GP2) besteht aus vier Prüfungsbereichen (Kundenauftrag, Arbeitsplanung, Systemanalyse und Instandhaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde). Allein beim Prüfungsbereich Kundenauftrag beträgt die Prüfungszeit insgesamt 15 Stunden.

Ein reich gedecktes Buffet lud abschließend zum gemütlichen Beisammensein ein.